DID (Dezentrale Identität)
Was ist DID und welche Rolle spielen Domains bei der dezentralen Identität?
- glossary
DID (Dezentrale Identität) bezieht sich auf Identitätssysteme, die Einzelpersonen die Kontrolle über ihre digitale Identität geben, ohne sich auf zentralisierte Behörden wie Regierungen oder Unternehmen verlassen zu müssen. DIDs nutzen die Blockchain-Technologie, um selbstsouveräne Identitäten zu schaffen, die Benutzer direkt verwalten können. Domains spielen eine entscheidende Rolle bei der dezentralen Identität, indem sie als menschenlesbare Bezeichner dienen, die mit Blockchain-Adressen oder Identitätsnachweisen verknüpft sind. Eine tokenisierte Domain wie alice.eth oder bob.crypto kann die dezentrale Identität einer Person repräsentieren, als deren Web3-Benutzername dienen und gleichzeitig kryptografisch gesichert und benutzergesteuert sein. Dies schafft eine portable, zensurfreie digitale Identität, die über verschiedene Plattformen und Anwendungen hinweg funktioniert.
Verwandte Schlüsselbegriffe
- DID
- dezentrale Identität
- selbstsouveräne Identität
- Blockchain-Identität
- Web3-Identität
Mitwirkende
Namefi ist ein Kollektiv aus Ingenieurinnen und Ingenieuren, Designerinnen und Designern sowie operativ tätigen Fachleuten. Gemeinsam arbeiten sie mit großer Leidenschaft an Werkzeugen, mit denen sich Onchain-Domainnamen mühelos verwalten lassen.
Victor Zhou ist Technologiegründer und Redakteur für technische Standards mit dem Schwerpunkt auf digitaler Identität und Vertrauen. Er gründete Namefi, redigiert Ethereum Improvement Proposals und leitete zuvor bei Google Labs die Arbeit an Smart-Contract-Architekturen.
Seine Arbeit liegt an der Schnittstelle von Namensgebung, Eigentum und den Systemen, mit denen Menschen ihre Identität online nachweisen. Diese Perspektive weckt sein besonderes Interesse daran, wie Namen zwischen persönlicher Bedeutung, öffentlicher Wiedererkennung und digitaler Infrastruktur wandern.
Für Namefi redigiert und schreibt Victor über Domains als dauerhafte digitale Identität: darüber, wie Namen zu besitzbaren Onchain-Assets werden, wie Tokenisierung Verwahrung und Vertrauen verändert und was Namensgebung von den Systemen lernen kann, mit denen Menschen ihre Identität online nachweisen.
Kai Kunstmann ist ein technischer Übersetzer Mitte dreißig und lebt in Leipzig. Er absolvierte eine Ausbildung zum Mechatroniker in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen und schrieb und übersetzte jahrelang Maschinenhandbücher, bevor er zur Lokalisierung von Software und redaktionellen Inhalten zwischen Englisch und Deutsch wechselte.
Er arbeitet mit der Präzision eines guten Handbuchs: einheitliche Terminologie, keine falschen Freunde und zusammengesetzte Wörter, die ein deutscher Leser auf Anhieb versteht. Er pflegt einen Schrebergarten, restauriert alte Fahrräder und braut sein eigenes Bier — Hobbys, bei denen es sich auszahlt, vor dem Schneiden genau zu messen.
Für Namefi lokalisiert er Texte über Domains und Namensgebung ins Deutsche. Er achtet besonders auf den Umgang mit IDNs und Umlauten (ä→ae), den Unterschied zwischen .de und .eu sowie auf Markennamen, die aus den langen Zusammensetzungen entstehen, die im Deutschen so gut funktionieren.